Testkonzept

 

 

Basis dieses Konzeptes ist die „Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaTestQuarantäneVO in der ab 17.12.2021 gültigen Fassung) sowie die Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (CoronaAVEinrichtungen in der ab 17.12.2021 gültigen Fassung) und der Coronavirus-Testverordnung(TestV in der ab 16.12.2021 geänderten, gültigen Fassung).

 

1. Zielsetzung

Dieses Testkonzept wird nach Aufforderung dem zuständigen Gesundheitsamt vorgelegt.

Nach Einreichung des Testkonzepts beim Gesundheitsamt werden für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen PoC-Antigen-Tests (Schnelltests) gemäß den Maßgaben II, 4.1 der CoronaAVEinrichtungen für den vollstationären Bereich, sowie III, 1.3 der Corona AVEinrichtungen für den ambulanten Bereich/Tagespflege und den Vorgaben aus §6 CoronaTestQuarantäneVO, sowie aus den Vorgaben aus §6 der TestV.

 

2.  Bedarf und Beschaffung der PoC-Antigen-Tests (Schnelltests)

Zur Umsetzung dieses Testkonzepts und des Ziels der Verhütung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein maximaler Bedarf von 35 PoC-Antigen-Tests (Schnelltests) monatlich pro Bewohner/Kunde in den stationären Einrichtungen und den Einrichtungen der Tagespflege anzusetzen.

Unsere Einrichtung „Seniorenruhesitz Schloss Rahden“ hat die Möglichkeit, bei voller Auslastung bis zu 103 Bewohner zu versorgen. Dies entspricht einem monatlichen maximalen Bedarf von 3605 PoC-Antigen-Tests (Schnelltests).

Unsere Einrichtung „Seniorenheim am Eibenweg“ hat die Möglichkeit, bei voller Auslastung bis zu 67 Bewohner zu versorgen. Dies entspricht einem monatlichen maximalen Bedarf von 2345 PoC-Antigen-Tests. (Schnelltests)

Unsere Tagespflegeeinrichtung „Arche“ versorgt aktuell 20 Gäste. Dies entspricht einem monatlichen maximalen Bedarf von 700 PoC-Antigen-Tests. (Schnelltests).

Unsere Tagespflegeeinrichtung „Ulmenhof“ versorgt aktuell 20 Gäste. Dies entspricht einem monatlichen maximalen Bedarf von 700 PoC-Antigen-Tests. (Schnelltests)

 

Für den ambulanten Bereich ist ein maximaler Bedarf von 30 PoC-Antigen-Tests (Schnelltests) monatlich pro versorgte Person anzusetzen.

Unser mobiler Pflegedienst „Pflegeteam pro Senior“ betreut 344 Personen. Dies entspricht einem monatlichen maximalen Bedarf von 6880 PoC-Antigen-Tests. (Schnelltests)

Bei der Bestellung der Materialien zählt der tagesaktuelle Bedarf anhand der An-zahl der Bewohner/Kunden/Gäste.

Es werden nur solche PoC-Antigen-Tests (Schnelltests) erworben, die durch das Paul-Ehrlich-Institut in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut festgelegten Mindestkriterien erfüllen und die auf der entsprechenden Übersicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte unter www.bfarm.de/antigentests veröffentlicht sind.

 

3. Personal zur Durchführung der Testungen

Die Durchführung der Testungen erfolgt durch medizinisches Fachpersonal (Pflegefachkräfte gem. § 5a Abs. 1 IfSG) welches vorab eine Einweisung in die ordnungsgemäße Handhabung der PoC-Antigen-Tests (Schnelltests) erhalten hat. Die Einweisung erfolgte durch den Betriebsarzt unseres Unternehmens in unserer Einrichtung.

Insgesamt wurden 20 Pflegefachkräfte vom Betriebsarzt in den Umgang und die ordnungsgemäße Handhabung eingewiesen. Diese Einweisung wurde schriftlich dokumentiert. Somit obliegt die Anforderungs- und Organisationsverantwortung dem Betriebsarzt, die Durchführungsverantwortung obliegt den eingewiesenen Mitarbeitern. Der Betriebsarzt hat die Einweisung weiterer Mitarbeiter an die bereits eingewiesenen Mitarbeiter delegiert.

Folgende Mitarbeiter wurden durch den Betriebsarzt eingewiesen:

Seniorenruhesitz „Schloss Rahden“:

Nina Windhorst (PDL)

Nadine Plüschau (WBL)

Elvina Warkentin (WBL)

Olga Isaak (WBL)

Clarissa Meuser (QM)

Sabrina Bendkowski (PFK)

 

Seniorenheim „Am Eibenweg“:

Ute Niestrat (PDL)

Peter Eilmes (WBL)

Manuel Janzen (PFK)

Finn Foerster (PFL)

Anna Enns (WBL)

 

Pflegeteam „pro Senior“/ Residenz:

Kerstin Kassen (PDL)

Heidrun Nobbe (PFK)

Daniela Honsberg (PFK)

Bettina Marschall (PFK)

Katarina Keller (PFK)

Anna Galla (PFK)

 

Tagespflege „Arche“/Tagespflege „Ulmenhof“:

Dana Blotevogel (PDL)

Britta Bommelmann (PDL)

Karin Thies (PFK)

 

4. Sicherstellung der Personalkapazität

Terminabsprachen für Testungen von Besuchern in den stationären Einrichtungen erfolgen in Absprache mit den Wohnbereichen, die Terminvergabe wird über eine zentrale Rufnummer geregelt. Die Regelung der Test-Dienste obliegt den jeweiligen Pflegedienstleitungen Frau Windhorst und Frau Niestrat.

Für Terminabsprachen sowie für Testungen von Pflegebedürftigen im ambulanten Bereich werden Personalkapazitäten bereitgestellt, die Koordinierung der Termine obliegt der Pflegedienstleitung Frau Kassen.

Die Durchführung der Tests der Mitarbeiter sowie der im selben Haushalt leben-den Personen im häuslichen Umfeld erfolgt durch die hierfür eingewiesenen Pflegefachkräfte.

Terminabsprachen für Testungen von Angehörigen der Gäste der Tagespflegeeinrichtung „Arche“ obliegen der Pflegedienstleitung Britta Bommelmann.

Terminabsprachen für Testungen von Angehörigen der Gäste der Tagespflegeeinrichtung „Ulmenhof“ obliegen der Pflegedienstleitung Dana Blotevogel.

Die notwendigen Personalkapazitäten werden im Dienstplan berücksichtigt und die Zuständigkeiten sind allen Beschäftigten in der Einrichtung bekannt.

 

5. Einweisung in die Testung

Die Einweisung der für die Testung verantwortlichen, in Punkt 3 namentlich benannten Pflegefachkräfte erfolgte durch den Betriebsarzt der Einrichtung:

Dr. med. Rainer Hafer

Am Thie 10

32351 Stemwede

05474/1011

 

6. Zu testende Personengruppen und Häufigkeit der Testungen

Personen, die zukünftig versorgt werden, müssen vor der Aufnahme der Versorgung einen negativen PCR-Test aufweisen. Dies umfasst auch die Bewohner, deren Versorgung beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt wieder aufgenommen wird. Ein solcher PCR-Test kann nicht durch die Pflegeeinrichtungen durchgeführt werden. Das Testergebnis soll nicht älter als 48 Stunden sein.

Die Mitarbeiter, die direkten Kontakt zu den Bewohnern haben, werden regelhaft täglich vor Dienstantritt getestet. Alle weiteren Mitarbeiter werden zweimal pro Woche getestet. Neue Mitarbeiter werden vor Arbeitsaufnahme regelhaft mit einem PoC-Antigen-Test (Schnelltests) getestet (§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 TestV).

Bewohner der stationären Einrichtungen sowie die Klienten des Pflegeteams „pro Senior“ und Gäste der Tagespflege „Arche“ und Tagespflege „Ulmenhof“ sollen regelmäßig mit einem PoC-Antigen-Test (Schnelltests) getestet werden (§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 TestV). Ein solcher Test erfolgt in der Regel einmal wöchentlich. Es besteht keine Testpflicht, der Test wird angeboten.

Die Planung und Organisation der regelhaften Testungen erfolgt durch die jeweiligen Pflegedienstleitungen in Absprache mit den für die Testung eingewiesenen Pflegefachkräften.

Besucher dürfen die Einrichtung nur betreten, wenn sie getestete Personen im Sinne des §2, Nummer 6 der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung in der aktuell gültigen Fassung sind. Dies umfasst sowohl Besucher der Bewohner, als auch Dienstleister, Therapeuten, Ärzte und vergleichbare externe Personen. Wenn die Testung verweigert wird, ist das Betreten der Einrichtung nicht gestattet.

 

Tests werden nur dann angeboten, wenn die erforderliche persönliche Schutzausrüstung (PSA) vorhanden ist. Die Schutzausrüstung wird von den jeweiligen Pflegedienstleitungen verwaltet, bei Bedarf ausgegeben und entsprechend des Verbrauches nachbestellt. Zur erforderlichen PSA gehören FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken sowie Handschuhe und ggf. Schutzkittel und Schutzbrillen oder Visiere. Wenn es während einer Testung zu einer Kontamination der Schutzausrüstung kommt, ist diese zu wechseln, um eine Kontamination der Umgebung auszuschließen.

 

Die verantwortlichen Pflegedienstleitungen sind:

Seniorenruhesitz „Schloss Rahden“: Frau Elvina Warkentin

Seniorenheim „Am Eibenweg“: Frau Ute Niestrat

Pflegeteam „pro Senior“:  Frau Kerstin Kassen

Tagespflege „Arche“: Frau Britta Bommelmann

Tagespflege „Ulmenhof“:  Frau Dana Blotevogel

 

7. Räumlichkeiten

Stationär: Die Testungen im Seniorenruhesitz „Schloss Rahden“ erfolgen in einem eigens dafür angeschafften Zelt außerhalb der Einrichtung. Hier wurde auch ein Wartebereich eingeteilt. Die Testungen im Seniorenheim „am Eiben-weg“ erfolgen im Schulungsraum, als Warteraum steht die Eingangshalle zur Verfügung.  Die Räumlichkeiten sind entsprechend ausgeschildert. Testpersonen werden von den für die Tests zuständigen Pflegefachkräften entsprechend auf die Räumlichkeiten hingewiesen. Bei einer Testung im Bewohnerzimmer wird Sorge getragen, dass keine Kontamination der Umgebung erfolgt. Die notwendigen Materialien zur Durchführung der Testungen (PoC-Antigen-Test (Schnelltests), persönliche Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel) und zur Entsorgung dieser werden mitgeführt. In allen Räumen ist eine Lüftung möglich.

Ambulant: Die Testungen der versorgten Klienten und Pflegebedürftigen erfolgt entsprechend der Routenplanung durch eine der dafür zuständigen und geschulten Pflegefachkräfte im jeweiligen häuslichen Umfeld. Die Testungen der Mitarbeiter erfolgt in den Büroräumen des Pflegeteams „pro Senior“. Die Räumlichkeiten sind entsprechend ausgeschildert. Testpersonen werden von den für die Tests zuständigen Pflegefachkräften entsprechend auf die Räumlichkeiten hingewiesen. In den Räumlichkeiten zur Testung der Mitarbeiter ist eine Lüftung möglich. Bei der Testung im häuslichen Umfeld wird soweit möglich auf die Mög-lichkeit der Lüftung geachtet.

Tagespflege: Die Testungen der versorgten Gäste und Mitarbeiter der Tages-pflege „Arche“ finden im dortigen Therapieraum statt. Als Wartebereich dient der Eingangsbereich der Tagespflege.

Die Testungen der versorgten Gäste und Mitarbeiter der Tagespflege „Ulmenhof“ finden im dortigen Therapieraum statt. Als Wartebereich dient der Flurbereich der Tagespflege.

 

8. Routenplanung

(für die Testung der Klienten des Pflegeteams „pro Senior“):

Die Routenplanung erfolgt entsprechend dem Testrhythmus und dem ermittelten Bedarf auf der Basis der unter Punkt 6 genannten Personengruppen durch die Pflegedienstleitung Frau Kerstin Kassen.

 Hierzu wird ein Dienstfahrzeug verwendet, das mit der erforderlichen Anzahl an PSA ausgestattet ist.

 

9. Genehmigung zur Testdurchführung bei gesetzlich betreuten Pflegebedürftigen

Zur Einholung der Genehmigung zur Durchführung des Testes kontaktiert die verantwortliche WBL bei Bedarf den Betreuer/ die Betreuerin im Vorfeld des Tests und informiert im Nachgang des Tests unmittelbar über das Ergebnis und ggf. weitere erforderliche Maßnahmen. Das Vorliegen der Genehmigung wird dokumentiert und bei den Pflegedienstleitungen hinterlegt.

 

10. Information der Mitarbeiter, der versorgten Personen sowie der Besucher

Für die Testung von Mitarbeitern, Pflegebedürftigen und Besuchspersonen der stationären Pflegeeinrichtungen und der Tagespflege steht ein Informationsschreiben zur Verfügung Diese sind auch in den Einrichtungen offen ausgehängt.

Das Pflegeteam „pro Senior“ führt auf allen Touren ein Informationsschreiben mit und gewährleistet eine Aufklärung durch die Pflegefachkräfte. Ein Informationsschreiben für die Mitarbeiter hängt aus.

Die Information über die Testungen gewährleisten die jeweiligen Pflegedienstleitungen.

 

11. Meldung positiver Befunde

Bei einem positiven Testergebnis erfolgt immer eine Information an das zuständige Gesundheitsamt.

 

12. Dokumentation

Die Durchführung der Tests wird dokumentiert. Dies umfasst insbesondere den Namen der getesteten Person, das Datum, die den Test durchführende Person, das Testergebnis und bei einem Positivergebnis das Datum der Meldung an das zuständige Gesundheitsamt. Eine Bescheinigung über die Testung wird auf Wunsch ausgehändigt.

 

13. Entsorgung

Die verwendeten PoC-Antigen-Tests (Schnelltests) werden in gesonderten Abwurfbehältern entsprechend der Herstellervorgaben und gesetzlichen Rahmenbedingungen entsorgt.

 

14. Probedurchlauf

Es findet ein Probedurchlauf der Testung sowie der damit verbundenen Dokumentations- und Meldepflichten durch die dafür verantwortlichen Pflegefachkräfte vorab statt.

 

15. Durchführung der Testungen

  • Die Durchführung erfolgt gemäß den gesetzlichen Vorgaben und der Herstellerangaben unter Einhaltung der Anforderungen dieses Testkonzepts.
  • Alle Testungen werden dokumentiert (siehe „XII. Dokumentation“).
  • Die Testergebnisse werden den Betroffenen nach Vorliegen unmittelbar mitgeteilt. Bei einem negativen Testergebnis ist kein weiteres Handeln erforderlich. Bei einem positiven Testergebnis muss stets das zuständige Gesundheitsamt informiert werden (siehe „XI. Meldung positiver Befunde“). Bei Bewohnern/versorgten Personen und Mitarbeitern erfolgen die nächsten Schritte entsprechend des Hygienekonzepts. Besucher dürfen die Einrichtung erst nach Vorlegen eines negativen PCR-Tests wieder betreten.

 

16. Evaluation und Anpassung des Konzeptes

Das Konzept wird in regelmäßigen Abständen im Sinne des PDCA-Zyklus überprüft und bei entsprechendem Bedarf angepasst.

 

Ergänzend zu diesem Testkonzept gelten die bestehenden Hygiene- und Besuchskonzepte fort.

Dieses Testkonzept wurde dem zuständigen Gesundheitsamt am 30.10.2020 gem. § 6 Abs. 3 TestV vorgelegt.

 

Letzte Anpassung aufgrund der Corona AV Einrichtungen vom 18.02.2022, CoronaSchVO ab 19.02.2022, Test-QuarantäneVO ab 19.02.2022, TeststrukturVO ab 04.02.2022

 

 

Nadine Plüschau (WBL)

Olga Isaak (WBL)

Sabrina Bentkowski (PFK)

 

 

Peter Eilmes (stellv. PDL)

Finn Foerster (PFK)

 

 

 

Heidrun Nobbe (PFK)

Bettina Marschall (PFK)

Anna Galla (PFK)

 

 

Karin Thies (PFK)

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